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Aftermarket Parts

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Aftermarket-Supply-Chains zeichnen sich durch komplexe Distributionsnetzwerke mit hohen Stückzahlen und diskontinuierlicher Nachfrage aus. Komplexität in der Supply-Chain entsteht durch die Positionierung von Produkten in Multi-Echelon-Netzwerken mit multiplen Flows, zahlreichen Lieferantenquellen und unsicherer Belieferung. Service-Komplexität wird durch eine Diversität an Produkten mit verschiedenen Channeln und Support-Vereinbarungen verursacht. Produktkomplexität kommt durch mehrjährige Support-Lifecycle, neue Produkte und End-of-Life-Planning zustande. Reverse Logistics und Repair Flows können es noch schwieriger machen.

Diese Komplexität ist besonders herausfordernd, da traditionelle Supply-Chain-Planungstools das „Long-Tail“-Problem nicht adressieren.

ToolsGroup löst das Problem in der Service-Parts-Planung mit der Fähigkeit eine diskontinuierliche Nachfrage vorherzusagen und Multi-Echelon-Bestände in einem komplexen Umfeld global zu optimieren. Unternehmen halten so hohe Service-Level entlang verschiedener Channel. Sie positionieren (und repositionieren) ihren Bestand basierend auf ihrer Business-Strategie und bieten differenzierte Service-Level nach Programm oder Bedarf, nicht nur basierend auf einer traditionellen ABC-Klassifikation.

  • Service-Level-Optimierung basiert auf einer besonders genauen Vorhersage, um Service-Level nachhaltig zu erhöhen. Mit Demand-Analytics wird die Nachfragehistorie von spezifischen Channeln bis hin zu individuellen Bestellungslinien analysiert, um eine fragmentierte „Long-Tail“-Nachfrage zu bewältigen.
  • Life-Cycle-Planung (neue Produkteinführungen, Ersatz und End-Of-Life) wird basierend auf verfügbaren Daten automatisch generiert.
  • Demand Collaboration verbindet mit Händlernetzwerken, um Visibilität in der Downstream-Nachfrage für Distributions- oder Servicenetzwerke zu gewinnen. Die Verbindung mit Mobilgeräten wie Tablets erlaubt es Service-Providern, nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen.
  • Telemetric Demand Sensing nutzt hochautomatisierte Lösungen zur Herstellung einer IoT-Verbindung kombiniert mit einer wahrscheinlichkeitsbasierten Ausnahmebehandlung (Exception Handling).
  • Machine Learning löst Probleme wie die Diagnose von Fehlerraten basierend auf Betriebszeit, die Vorhersage einer saisonal schwankenden Nachfrage oder die Identifizierung von Schadensursachen durch Statistiken der Installed Base.
  • Service-Parts-Planung adressiert Vendor-Managed Inventory (VMI), die Ersetzung von Teilen und Ersetzungsregeln, faire Zuordnung entlang eines Multilevel-Bestandes und diverse Lieferantenquellen mit eingeschränkter Belieferung.

Unsere Aftermarket-Parts-Kunden erreichen in der Regel:

  • 20-50% Reduzierung in Umsatzverlusten
  • 95-99% Service-Level
  • 10-30% Reduzierung im Bestand

Case Study

Delphi Technologies

Delphis Aftermarket Business operiert in einem herausfordernden Umfeld. Der Markt erwartet Kunden-Service-Level im 90%-Bereich mit einer Produktwartbarkeit, die 15 Jahre zurückreicht. Das Supply-Chain-Management-Team war unter dem steigenden Druck, Bestand aus dem Business zu ziehen und höhere Service-Level mit weniger Sicherheitsbestand zu erreichen. Dies musste in einem großen Umfang erfolgen. Das Business erstreckt sich über 59.000 SKUs, erhält 17.000 Aufträge am Tag und hat mehr als 700 Zulieferer. Nach Implementierung von SO99+ konnte der Prozess für Spare-Part-Aufträge innerhalb weniger Monate umgestaltet werden. Das SAP R/3-System speist nun Daten in eine Datenbank für Teile und eine Bestandsdatei ein. SO99+ nimmt diese Informationen, setzt analytische Modelle ein und generiert Vorschläge zur Nachfüllung. Diese Vorschläge werden als Grundlage für Teilebestellungen genutzt, die in SAP finalisiert werden.

Im Gesamtprozess wird sowohl der Bestand identifiziert, der für das Erfüllen von Aufträgen erforderlich ist als auch der Transit- und Sicherheitsbestand abgebildet, damit Bestand reduziert und hohe Service-Level gehalten werden können.

Delphis Kunden-Service-Level haben sich um 6-7 Prozentpunkte verbessert (von 91-92% auf bis zu 98%). Zur selben Zeit wurde der Bestand von 47 Millionen Dollar zu Beginn des Projektes auf 43 Millionen Dollar reduziert, eine Reduzierung um 4 Millionen Dollar in einem Jahr, gefolgt von einer zusätzlichen Verbesserung um 2 Millionen Dollar im darauffolgenden Jahr.

  • 6-7pp Verbesserung im Kundenservice
  • 12+% Reduzierung im Bestand

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ToolsGroup hat uns innerhalb von drei Jahren dabei geholfen, unseren Ersatzteilbestand um 30% zu reduzieren und unser Service-Level von 87 auf 97% zu erhöhen. Auch bei saisonalen Nachfragespitzen sind wir nun immer in der Lage, diese außergewöhnlichen Service-Level zu erreichen.

Thomas Schuhmann, GM Business Development und Sales Direct Markets, Mitsubishi Electric Europe