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Mehrkanal-Vertrieb hat die Supply-Chain des Einzelhandels verändert Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenbedürfnisse sind vielseitig, komplex und unvorhersehbar geworden. Allerdings stehen den Einzelhändlern auch mehr Daten zur Verfügung, die dafür sie einsetzen können. Egal ob Laden oder Online, die digitale Welt sorgt für einen Berg an Kundendaten. Einzelhändler müssen diese Daten richtig einsetzen, um das Nachfragesignal aus diesem Datenberg herauszufiltern, um im nächsten Schritt ihr Geschäftsmodell zu verbessern oder gar umzubauen.

Mehrkanal-Vertrieb verändert alles

Multi-Kanal zwingt die Einzelhändler dazu ihre Nachfrageprognose und ihre Lagerhaltung zu überarbeiten. Das bedeutet die Planung erfolgt nicht mehr in Silos, sondern über Kanäle hinweg. Die Prognosen bei den Werbeaktionen und bei neuen Produkten sowie die Nachfrageplanung benötigen alle einen neuen Ansatz Die Planung bei “Long Tail”-Nachfrage- und Bestandsplanung sind ebenfalls eine Herausforderung, auch wenn es zunächst wie ein Sortiments- oder Merchandisingproblem aussiehtDa die Abwicklungsoptionen – Online einkaufen/Abholen im Geschäft, Online einkaufen/Versand vom Laden, usw., weiter wachsen, beginnt der Anstieg der Servicekosten sich auf die Bilanz auszuwirken. Es ist eine effizientere und genauere Planung erforderlich. Das schließt die Entscheidung über die Platzierung des Bestandes innerhalb des Netzwerkes, einschließlich der zeitlichen Staffelung der Lieferung, statt alles auf ein Mal auszuliefern mit ein. Wo muss das Produkt sein damit der Kunde zufrieden ist?

Wir helfen den Einzelhändlern dabei Nachfrage und Lieferung über ein einheitliches integriertes System mit Demand Sensing und Bestandswiederauffüllung durch das Empfehlen neuer Bestellungen und/oder Neuzuweisung vom Lieferanten zu synchronisieren.

Mit den richtigen Werkzeugen sind Einzelhändler in der Lage ein einheitliches Nachfragesignal zu generieren, dadurch ist die Supply-Chain in der Lage auf volatile Nachfragen, auch in Multi-Kanal-Netzwerken, zu reagieren. Die Kunden erreichen eine höhere Transparenz der Supply-Chain, eine Steigerung der Regalbefüllung dazu verringern sich die entgangen Umsätze am Point-of-Sale und es reduziert sich ihr Gesamtinventar.

  • Nachfragemodellierung sichert das präzise Modellieren der Saisonalität, die Einführung neuer Produkte und der Warenretouren.
  • Prognosen von Werbeaktionen und deren Optimierung verbessert das Maschinelle Lernen für das Demand-Shaping im digitalen Einkaufspfad.
  • Die Bestandsoptimierung analysiert die Nachfrage auf dem Niveau der Läden und Stores, um die Puffer-Bestände im Laden und im Auslieferungslager bei individuellen Vertriebsstandorten zu bestimmen.
  • Demand Collaboration, also das Zusammenwirken am Prozess der Supply-Chain-Planung oder der Vertriebs- und Operationsplanung (S&OP), wird sowohl für interne Handelsteams als auch die externen Lieferanten ermöglicht.

Unsere Einzelhandelskunden haben:

  • 99%Die Verfügbarkeit ihrer Produkte auf 99 % erhöht
  • 20-30%Die Lagerbestände in der Regel um 20-30 % reduziert

KUNDENFALLSTUDIE

Amplifon

Amplifon ist einer der Top-Einzelhändler für Hörgeräte in den USA, in der EMEA-Region und im asiatisch/pazifischen mit mehr als 2000 Einzelhandels-Outlets so wie einigen tausend “Shop-in-Shops”, Franchises und Partnern. Trotz der großen und hochkomplexen Supply-Chain müssen bei Amplifon die richtigen Produkte für die Kunden mit ihren hohen Erwartungen über die Behandlung ihres Hörverlustes verfügbar sein.

Amplifon implementierte die Software von ToolsGroup für das Managen von Nachfrageplanung und Auffüllung. Das Ziel war es eine operationelle Exzellenz dadurch zu erreichen, in dem man den Einzelhändlern am Point-of-Sale den höchsten Service-Level zur Verfügung stellt und ihnen die Aufgaben des Bestandsmanagements und der Logistik abnimmt. Durch die Überarbeitung der Prozesse und Systeme hat der Einzelhändler jetzt eine durchgängige Kontrolle über seine Supply-Chain und eine vollständige Transparenz über alle Abläufe. Die Software von ToolsGroup erfasst Daten auf allen Vertriebsebenen, einschließlich der Point-of-Sales (POS) und entsprechend den Kanälen. Die Planer von Amplifon sind dadurch in der Lage Nachfragetrends zu erkennen, Alarmsignale auszulösen und die Reaktionen zwischen den geplanten und den eigentlichen Ereignissen in der Supply-Chain zu verbessern. Maschinelles Lernen verwendet die CRM-Daten und die historischen Verkaufsdaten, um die Präzision der Prognose auf der Ebene der Ladengeschäfte zu verbessern.

Das hochgradig automatisierte System hat den Store-Managern viele Stunden an manueller Arbeit abgenommen. Für die Vertriebs- und Marketingteams und zur Bestimmung der optimalen Warenbestände werden detaillierte Nachfragevorhersagen erstellt. Amplifon ist jetzt in der Lage den richtigen Produkt-Mix aus Lagerwaren und schnell drehenden Produkten für jeden Point-of-Sale zu erstellen. Jeder Artikel wird, entsprechend den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Einzelhändlers und seiner Vertriebsstrategie, automatisch aufgefüllt.

  • 18%Reduzierung des Inventarlevels
  • 40%weniger Warenverluste

amplifon logo

Heute ist die Filiallogistik sehr viel stromlinienförmiger und die Arbeit die von unseren Logistikteams mit der meisten Erfahrung ausgeführt wird, ist vollständig in andere Unternehmensfunktionen integriert. Dies verstärkt unsere Fähigkeiten zusätzliche Werte entlang unsere Supply-Chain zu generieren.

Alessandro Nobile, Group Purchasing und Supply Chain Director

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